Homepage | Aquaristik | Wasserpflanzen | Wissenswertes  
Homepage AquarienPflanzen Pflegeprodukte Technik Fischfutter Zubehör Teichprodukte Nano Aquaristik  
Ihr Konto
 
Unsere Zahlungsweisen
Vorkasse
PayPal-Bezahlmethoden-Logo
Wirecard Kreditkarte Nachnahme
Verlinken sie uns
Geld verdienen
Partner Informationen
Partner AGB
Partner Anmeldung
Links
Über Dennerle

Wasserpflanzen

Wasserpflanzen (Hydrophyten) sind Pflanzen- Arten die sich an das Leben im Wasser angepasst haben; sie leben dauernd oder doch meistens im Wasser und zwar entweder völlig oder größtenteils untergetaucht oder sie schwimmen während der Vegetationsperiode ganz oder mit ihren Blättern an der Wasseroberfläche und blühen und fruchten dort.

Sie können entweder frei schwimmen, wie die Wasserhyazinthen, oder haben Wurzeln, die sich unter Wasser bis zum Boden ausstrecken wie Lotus.

Typische Wasserpflanzenvertreter sind beispielsweise:

  • Kleine Wasserlinse (Entengrütze)
  • Wasserlilie
  • Wasserstern
  • Wasserfarn
  • Wasserpest
  • Wassernuss
  • Weiße Seerose

 

Die Kleine Wasserlinse (Lemna minor) ist eine der zahlreichen Arten aus der Gattung Wasserlinsen (Lemna). Wasserlinsen bestehen meist aus einem oder mehreren Blättchen, die luftgefüllte Hohlräume enthalten, mithilfe derer sie auf oder knapp unter der Wasseroberfläche frei schwimmen. Von diesen Blättchen senkt sich eine Wurzel ins Wasser herab, mit der Mineralien aufgenommen werden können. Es fehlt eine Gliederung in Stengel und Blatt.

Die Kleine Wasserlinse kommt vor allem in stehenden Gewässern, wie etwa Teichen vor, die sie bei genügend großem Angebot an Nährstoffen bald mit ihren etwa drei Millimeter großen und ovalen Blättern dicht bedeckt; sie bildet eine Pflanzengesellschaft. Dadurch tritt nur noch wenig Licht ins Wasser ein, was in der Wassersäule oder am Grund vorkommende Pflanzen am Wachstum hindert.

Sie vermehrt sich vor allem ungeschlechtlich durch Sprossung, bei der seitlich hervorwachsende Sprosse entweder mit der Mutterpflanze verbunden bleiben oder sich selbstständig machen. Nur selten bildet sie kleine, unscheinbare Blüten aus. Im Herbst speichert sie Stärke, um dann zur Überwinterung auf den frostfreien Grund abzusinken.

Im Volksmund bezeichnet man die Kleine Wasserlinse auch als Entengrütze, Entengrün oder Entenflott, da sie Enten und Gänsen als willkommene Nahrungsquelle dient.

Andere bei uns vorkommende Arten der Gattung Wasserlinsen sind zum Beispiel die Dreifurchige Wasserlinse (Lemna trisulca).

Die Wassersterngewächse (botanisch Callitrichaceae) sind eine Familie der bedecktsamigen Pflanzen. Ihre Stellung innerhalb der Bedecktsamer war wegen eines Mangels an Merkmalen, insbesondere wegen der stark reduzierten Blüten, lange unklar. Sie werden nach neueren Ergebnissen aus der Molekularbiologie in die Wegerichgewächse (Plantaginaceae) eingeordnet.

Die Familie enthält als einzige Gattung den Wasserstern (botanisch Callitriche), der mit etwa 25 Arten weltweit (mit Ausnahme Südafrikas) vorkommt.

Der botanische Namen Callitriche beziehungsweise Callitrichaceae leitet sich vom griechischen kallos (körperliche Schönheit) und thrix, trichos (Haar, wegen der Wuchsform) her.

Wasserstern ist eine Wasserpflanze, die in langsam fließenden oder stehenden Gewässern vorkommt. Die Blätter sind i.a. untergetaucht, erreichen aber insbesondere mit den Blüten die Wasseroberfläche. Die Pflanze ist im Gewässerboden verwurzelt.

Die Wasserpest (Elodea MICHX.) ist eine aus Amerika stammende, in Mitteleuropa als Neophyt eingebürgerte und weit verbreitete Wasserpflanzen-Gattung aus der Familie der Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae). Ihre grünen biegsamen Stängel, die im Abstand von wenigen Millimetern quirlig mit zumeist drei bis vier länglichen Blättern besetzt sind, können je nach Art bis zu vier Meter lang werden und wurzeln im Gewässergrund. Die Pflanzen sind zweihäusig.

Wasserpest in europäischen Gewässern

Allen Elodea-Arten ist zu eigen, dass sie durch ihre vergleichsweise hohen Sauerstoff-Produktionsraten ein Gewässer deutlich beleben können. Auch bieten sie verschiedenen Tieren erweiterte Lebensräume (z.B. Verstecke für Jungfische). Sie bevorzugen in der freien Natur Europas grundsätzlich nährstoffreiche und durch die Sonne erwärmte, stehende bis langsam fließende Gewässerabschnitte, wie z.B. Seen, Teiche, Gräben sowie entsprechende Bereiche von Fließgewässern. In Nährstoff-armen Gewässern sind sie nicht bestandsbildend. Begünstigt werden sie insbesondere durch die Einleitung von stickstoffreichen Abwässern v.a. aus Kläranlagen. Elodea canadensis hat einen deutlichen Schwerpunkt in meso- bis eutrophen Gewässern. Massenvermehrungen sind zu Beginn der Einwanderung häufig vorgekommen. Problematisch dabei war und ist vor allem das herbstliche Absterben der Pflanzen, welches durch eine dann vorhandene, nicht auf Anhieb abbaubare Übermenge an Biomasse zum Umkippen ganzer Gewässer führen kann. Inzwischen sind die meisten Bestände jedoch auf eine als natürliches Maß anzusehende Größe zurückgegangen, da u.a. heimische Fadenwürmer ihre Knospen fressen und sie dadurch im Wachstum begrenzen.

Die besondere Vermehrungskraft der Wasserpest liegt auch darin begründet, dass sie sich vor allem vegetativ aus Spross-Bruchstücken vermehrt. Eine geschlechtliche Vermehrung über Blüten ist in Europa nur sehr selten. Bei der Art Elodea canadensis sind bislang noch gar keine männlichen Blüten beobachtet worden, da es offenbar nur weibliche Bestände gibt. Deren Blüten sind langgestielt schwimmend, dreiteilig und weiß, sie werden jedoch häufig nicht ausgebildet. Die Blütezeit ist grundsätzlich von Juni bis August.

Wasserpest in Aquarien

Zusammen mit ihrer südamerikanischen Verwandten Elodea densa, die etwas kräftiger ist und dichtere Blätter hat, ist Elodea canadensis eine beliebte Aquariumspflanze. Sie stellt in der Haltung keine besonderen Ansprüche an das Wasser, braucht aber viel Licht. Sie kann einfach durch Einpflanzen von Stecklingen vermehrt werden.

Geschichte der Einbürgerung

Die in Deutschland wohl häufigste Wasserpest-Art, die Kanadische Wasserpest, stammt ursprünglich aus den gemäßigten Breiten Nordamerikas und wurde durch Schiffe zuerst nach Irland eingeschleppt, wo sie 1836 das erste Mal für Europa dokumentiert wurde. 1859 wurde sie in Berlin ausgesetzt. Von dort aus breitete sie sich dann in nur 20 Jahren über ganz Mitteleuropa aus. In Europa sind mittlerweile vier verschiedene Wasserpest-Arten eingebürgert, von denen seit den 1990er Jahren besonders die Nutall´s Wasserpest in starker Ausbreitung begriffen ist.

Das "grüne Gespenst"

Der Dichter Hermann Löns schrieb bereits am 9. Oktober 1910 im Hannoverschen Tageblatt:

"Es erhub sich überall ein schreckliches Heulen und Zähneklappern, denn der Tag schien nicht mehr fern, da alle Binnengewässer Europas bis zum Rande mit dem Kraute gefüllt waren, so dass kein Schiff mehr fahren, kein Mensch mehr baden, keine Ente mehr gründeln und kein Fisch mehr schwimmen konnte...".

Die starke und schnelle, fast explosionsartige Wachstums- und Ausbreitungsfähigkeit der Wasserpest ist in Europa also schon lange bekannt. Vielfach ist in der Vergangenheit über völlig verkrautete Seen berichtet worden. Im Nachhinein werden jedoch etliche dieser Beschreibungen als dramatisierend und überzogen eingeschätzt. Allerdings macht die Wasserpest in bestimmten Gebieten auf Grund noch ungeklärter Ursachen, insbesondere entlang der Ruhr in Nordrhein-Westfalen, seit den 1990er Jahren wieder zunehmend Probleme. Betroffen sind hier vor allem die Stauseen Hengsteysee, Harkortsee und Kemnader See. Dort behindert sie durch ihr Massenvorkommen Wasserwirtschaft (Verstopfen von Laufwasserkraftwerken und Schleusen), Schifffahrt, Wassersport und Fischerei (daher auch der Name Wasserpest!). Der zuständige Ruhrverband reduziert dort die Bestände mittlerweile regelmäßig mit einem eigenen Mähboot.

Die Wassernuss oder Wasserkastanie (Trapa natans L. und Trapa incisa Sieb. et Zucc.) ist eine einjährige Wasserpflanze, die in Deutschland vom Aussterben bedroht ist und seit 1987 unter Naturschutz steht. Sie kommt in gemäßigten und subtropischen Zonen Europas, Afrikas und Asiens vor.

Die Wassernuss kommt in stehenden Gewässern vor und ist in 30-60cm Tiefe im Boden verankert. Ihre Blattstengel haben Schwimmkörper, so dass die fächerförmigen Blätter, die jedoch erst im Juni auftauchen und sich im Herbst rot verfärben und dann absterben, rosettenartig an der Wasseroberfläche schwimmen. Sie blüht von Juli bis August. Ihre Blüten sind weiß, unscheinbar und ebenfalls rosettenförmig angeordnet. Aus der Blüte entwickelt sich eine dunkelbraune, hartschalige Frucht, die an zwei oft auch an vier Enden mit einem spitzen Stachel bewehrt ist, mit dem sie sich im Seegrund verankern kann und einen weißen Kern enthält, der zu 20 % aus Stärke besteht.

Die Frucht der Wassernuss ist essbar, muss jedoch erhitzt werden, um die Toxizidität abzubauen. In Japan heißt die Pflanze hishi (菱) und wurde auch in der Volksheilkunde eingesetzt, eine medizinische Wirkung ist jedoch bisher nicht wissenschaftlich belegt.

Die Weiße Seerose (Nymphaea alba) ist eine Art der Familie der Seerosengewächse (Nymphaeaceae). Sie ist frosthart und sommergrün und kommt in Europa, Nordafrika und Asien vor. Sie trägt dunkelgrüne Blätter und wohlriechende, halbgefüllte große weiße Blüten mit einer goldfarbenen Mitte, die den gesamten Sommer über erscheinen. Die Blüten schließen sich abends und bei Regenwetter. Sie tragen reichlich Blütenstaub, mit denen sie ihre Besucher, meist Fliegen und Hummeln anlocken.

Eine einzelne Seerosenpflanze erreicht bis zu 3 m im Durchmesser.

Die Blätter haben einen Wachsüberzug, der sie vor der Benetzung auf der Oberseite schützt. Sie sind lederartig derb, um den aufprallenden Regentropfen und dem Wellengang widerstehen zu können. Die für die Atmung wichtigen Spaltöffnungen befinden sich - anders als bei Landpflanzen - auf der Blattoberseite. Die Blätter haben außerdem weitmaschige Lufträume im Gewebe, von wo aus die durch die Spaltöffnungen aufgenommene Atemluft durch Luftkanäle im Stängel zum Wurzelstock geleitet werden. Auf diese Weise wird der im sauerstoffarmen Teichgrund steckende Wurzelstock mit Atemluft versehen.

Die Weiße Seerose ist in Deutschland vollständig geschützt.

Verwendung als Gartenpflanze

Die Art ist ein Starkzehrer. In nährstoffarmen Teichen muss daher das Wasser gedüngt werden, damit sie reichlich Blüten ansetzt. Es empfiehlt sich, die Rhizome der Pflanze alle drei bis vier Jahre zu teilen.

Verwendung in der Küche

Früher erntete man in Notzeiten die Rhizome und stellte daraus Mehl her, das mit Getreidemehl vermischt zum Brotbacken genommen wurde.

Die Seerose in der Mythologie

Nymphen sind anmutige weibliche Naturgeister aus der griechischen und römischen Mythologie. Eine solche Nymphe fiel in eine große, aber unerwiderte Liebe zu Herakles. Diese hoffnungslose Liebe zehrte so an ihr, dass sie letztendlich an gebrochenem Herzen starb. Die Götter hatten Mitleid mit ihr: Sie ließen sie als Seerose wieder auferstehen. Bei den Griechen heißt sie deshalb auch Herakleios.

Es gibt auch eine Vielzahl von deutschen Sagen um die Weiße Seerose. In vielen wird behauptet, dass Nixen den in die Tiefe des Wassers ziehen, wer sie zu pflücken versuche. Tatsächlich ist schon mancher ertrunken, der die Blüten zu pfücken versuchte. Dies geschieht allerdings weniger, weil Nixen die Pflanze schützen, sondern weil die seilartigen Stiele, mit denen die Blüten mit dem Wurzelstock verknüpft sind, außerordentlich fest sind und mancher Schwimmer sich aus ihnen nicht mehr befreien konnte.

Verwendung in der Heilkunde

Nach der Signaturlehre konnte die Seerose mit ihren strahlend weißen Blütenblättern nur ein Symbol für Reinheit und Keuschheit sein. So war Plinius davon überzeugt, dass der Verzehr von Blüten oder Samen dazu führen würde, dass man zwölf Nächte lang von wollüstigen Träumen verschont bliebe. Ähnlich sah das Dioskurides:

Die Wurzel ist auch gut getrunken wider die unkeuschen Träume, denn sie schaffet sie gänzlich ab.

Diese Überzeugung soll sich bis in die Neuzeit gehalten haben. Seerosensamen unterstützte Nonnen und Mönche in der Einhaltung ihres Keuschheitsgelübdes. Auch ein französische Redewendung weist auf diese liebestötende Eigenschaften hin: Einen impotenten Mann umschrieb man mit dem Hinweis, dass er vom Wasser der Seerose getrunken habe.

Die Weiße Seerose hat gelegentlich auch anderweitig Verwendung in der Volksheilkunde gefunden: Das getrocknete und pulverisierte Rhizom wurde als adstringierende, antiseptische, schmerzstillende und beruhigende Arznei gegen chronischen Durchfall, Erkrankungen der Vagina, Entzündungen im Mund bzw. Rachen, Furunkel und Verbrennungen eingesetzt.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Wasserpflanzen  aus der freien Enzyklopädie Wikipedia  und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Kundenmeinungen
Mein Konto
eMail o. Kdnr.:
Passwort:


Neukunden hier
Passwort vergessen
Newsletter
Wir informieren Sie rechtzeitig über unsere neuesten Artikel und Angebote!<br><br><font color="red"> Mehr>> </font>

Wir informieren Sie rechtzeitig über unsere neuesten Artikel und Angebote!

Mehr>>
Wissenswertes

Alle Preise verstehen sich inkl. gesetztl. MwSt. und zzgl. der jeweiligen Versandkosten nach Preis bzw. Gewicht und eventueller Nachnahmegebühren des jeweiligen Versanddienstleisters!Sitemap

® Alle Markennamen, Warenzeichen und eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum Ihrer rechtmässigen Eigentümer und dienen hier nur der Beschreibung.
© Shopsoftware by xanario