JBL Test-Set NO2 Nitrit-Test
- Empfohlener Wert max.: 0,1 mg/l Nitrit im Süßwasser
- Für ca. 50 Messungen mit Glasküvetten.
- Für Süß- und Meerwasser. Messbereich von 0,025 bis 1,0 mg/l Nitrit. Farbskala mit 9 Farben von gelb bis pink. Labor-Komparatorsystem zum Ausgleich der Wassereigenfärbung. Inklusive Spritze zur einfachen Abmessung der Wassermenge.
Produktbeschreibung: Das JBL Nitrit Test-Set NO2 dient zur Messung und routinemäßigen Kontrolle des Nitrit-Gehaltes im Süß- und Seewasseraquarium innerhalb eines Bereiches von 0,025 - 1,0 mg/l (ppm). Durch ein eigens von JBL entwickeltes Kompensationsverfahren lassen sich auch in leicht gefärbtem Aquariumwasser, wie z.B. bei Torffilterung oder Krankheitsbehandlung, exakte und zuverlässige Ergebnisse erzielen. (Empfohlener Wert max: 0,1 mg/l Nitrit im Süßwasser)
Woher kommt Nitrit im Aquarium? Nitrit (NO2) ist ein starkes Gift, das den Sauerstofftransport im Blut blockiert und zu einer inneren Erstickung führt. Es entsteht durch bakterielle Abbauprozesse aus Ammonium und wird weiter zu ungiftigem Nitrat NO3 abgebaut. Werden Nitritwerte von mehr als 0,1 mg/l ermittelt, ist der bakterielle Stickstoffabbau mit Sicherheit schwer geschädigt. Dies kann z.B. durch den Einsatz von antibakteriellen Medikamenten erfolgt sein.
Warum testen? Der Abbau- oder Mineralisierungsprozeß aller organischen Substanz im Aquarium (Futter- und Pflanzenreste, Ausscheidungen der Fische) geschiehtüber die Stufen Proteine-Ammonium-Nitrit-Nitrat. Bestimmte Bakterien sind für diesen Prozeß verantwortlich. Durch Messung der einzelnen Zwischenstufen Ammonium, Nitrit und Nitrat lassen sich Aussagenüber das Funktionieren des Systems Aquarium treffen. Ammonium und Nitrit sollten sich normalerweise nichtüber Konzentrationen von 0,1 mg/l (ppm) anreichern, ist dies doch der Fall, kann eine Störung im Bakterienhaushalt vorliegen. Nitrit istähnlich wie Ammoniak ein starkes Fischgift. Je nach Empfindlichkeit der Fischart können Konzentrationen zwischen 0,5 und 1 mg/l (ppm) bereits tödlich wirken. Im allgemeinen kann gesagt werden, daß Seewasserfische und junge Fische empfindlicher sind als Erwachsene. |