Die Anzeichen für eine Notwendigkeit der Ergänzung dieser Stoffe beginnen schleichend, da viele Pflanzen größere Vorräte an Nitrat, Kalium und Phosphat speichern können. Typisch sind aber Kleinwüchsigkeit, Violettfärbung durch Anthocyanbildung, Gelbfärbung durch eine N-Mangel-Chlorose und allgemein Wachstumsverlangsamung bis -stillstand.
Hinzu kommt oft ein schleichend einsetzendes Algenwachstum, das zuerst um so unerklärlicher ist, als die Wasserwerte absolut in Ordnung zu sein scheinen.
Zu erwähnen ist noch, daß die Beseitigung eines wachstumshemmenden Mangels durch die nun erhöhte Biomasseproduktion oft einen erhöhten Bedarf an den anderen Nährstoffen nach sich zieht. Letztlich sollte bei einer ausgewogenen Nährstoffversorgung die angebotene Lichtversorgung wachstumslimitierend sein.
Zusammensetzung 7,17 g/l Kaliumdihydrogenphosphat (KH2PO4)
Dosierung 1 ml Zugabe auf 50 l Aquariumwasser erhöht den Phosphatgehalt um 0,1 mg/l
Der anzustrebende Wert bewegt sich im Bereich 0,1 - 0,2 mg/l Phosphat. Mehr ist auf keinen Fall notwendig und fördert nur unnötig das Algenwachstum. (Gleichzeitig wird durch das verwendete Salz der Kaliumgehalt um geringfügige 0,04 mg/l erhöht)
Phosphat kann man auch gut als Stoßdüngung einbringen. Auf ~ 0,25 mg/l dosieren und erst dann wieder nachdüngen, wenn der Pegel eine Zeitlang auf Null war. Wasserpflanzen können Phosphat gut speichern, mit der Methode kann man den Algen, die aufgrund ihrer geringen Größe Phosphat nicht so gut speichern können, das Leben schwermachen. |